Sportliche Erfolge von Egon Brestian, Internationaler Meister und zweimal bester Österreicher in der Schachweltrangliste.

SPORTLICHE ERFOLGE

Grüner Pfeil als Sprungmarke.
Egon Brestian spielt gegen Anatoly Karpov.
Blitzpartie gegen Anatoly Karpov anlässlich einer Exhibition in Wien
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Grüner Pfeil als Sprungmarke.
Sportliche Erfolge

Internationaler Meister

Titelverleihung beim Kongress des Weltschachbundes in Thessaloniki (1988)

Größter sportlicher Erfolg

Schacholympiade Novi Sad (1990)
29-beste Rating-Performance aller 636 Spieler aus 108 Ländern, unter ihnen 103 Großmeister und 121 Internationale Meister, zugleich bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett drei

Olympiade in Novi Sad: Individuelle Goldmedaille für das beste prozentuale Ergebnis am dritten Brett
Goldmedaille Schacholympiade Novi Sad.

Weltrangliste

Beste Platzierung an 331. Stelle (1991)
Jänner bis Juli 1991 und Jänner bis Juli 1993 bester Österreicher in der Weltrangliste

Qualifikation zur Weltmeisterschaft

Zonenturnier Bern (1990), 16 Teilnehmer, 6. Platz (+1 =14 -0) > nicht qualifiziert für das Interzonenturnier

Schacholympiaden

Elista (1998, erstes Brett)
Moskau (1994, zweites Brett)
Novi Sad (1990, drittes Brett)

Egon Brestian spielt gegen Sergei Rublevsky.
Olympiade in Elista: Auf Brett 1 gegen den russischen Großmeister Sergei Rublevsky, der in einer spannenden Partie mit beidseitigen Chancen letztendlich doch die bessere Übersicht bewies.

Staatsmeistertitel

Herrenstaatsmeister (1987)
Mannschaftsstaatsmeister (1992/93, 1993/94, 1994/95, 2005/06)
Jugendstaatsmeister (1983)

Europamannschaftsmeisterschaften

Batumi (1999)
Haifa (1989)

Mitropa Cup

Brünn, bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett eins (1991)

Europacup für Vereinsmannschaften

Marburg (1995)
Straßburg (1994)
Wien, Hilversum (Finale, 1993)

Jugendturniere

Juniorenmannschaftsweltmeisterschaft: San Juan (1986)
Schülermannschaftsweltmeisterschaft: Viborg, bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett zwei (1979)


Trainingsthema Schwerfigurenendspiele
Die magische siebente Reihe

Die siebente (symmetrisch: die zweite) Reihe zieht die Schwerfiguren Dame und Turm magisch an. Dabei gibt es verschiedene Mattmotive aber auch Dauerschach als Verteidigungsidee, falls matt nicht möglich sein sollte.

Eine wichtige Aufgabe ist festzustellen, ob das was strategisch wünschenswert wäre, taktisch auch umsetzbar ist.

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining mit dem Trainingsthema Schwerfigurenendspiel und siebente Reihe.
    Beispiel 1

    Dame-Turm-Endspiel mit jeweils fünf Bauern. Weiß hat im Zentrum einen Mehrbauern, Schwarz am Königsflügel einen entfernten Freibauern.

    Ist die Stellung ausgeglichen oder hat Weiß Gewinnchancen?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining mit dem Trainingsthema Schwerfigurenendspiel und siebente Reihe.








    Der Damentausch 1.Dxe7 führt ebenso wie einige andere Züge zu einer ausgeglichenen Stellung.

    1.Tf7 scheitert an 1. ... Tf5. Wegen der schwachen Grundlinie darf der Turm nicht mit dem Bauern genommen werden. 2.Txf5 Dxg7 0-1.

Doppelturmendspiele
Taktische und strategische Motivtheorie

Und wieder: "Was die Türme lieben - Reihe zwei und sieben."

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining mit dem Trainingsthema Turmendspiel und siebente Reihe.
    Beispiel 2

    Materiell steht es ausgeglichen, aber Schwarz hat einen gefährlichen, weil weit vorgerückten Freibauern auf a2.

    Soll Weiß mit 1.Tdd7 auf der siebenten Reihe einbrechen um Dauerschach zu geben, auf Gewinn zu spielen oder ist die Verteidigung mit 1.Ta1 am besten?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining mit dem Trainingsthema Turmendspiel und siebente Reihe.








    1.Tdd7 gewinnt.

    Nach 1. ... a1D 2.Txg7+ Kh8 3.Th7+ Kg8 4.Tcg7+ Kf8 5.h6 wird Schwarz matt.

    1.Ta1 Teb8 führt zu Ausgleich.