Versuchen Sie, sich neue Motive dauerhaft einzuprägen. Verbessern Sie Ihr motivtheoretisches Wissen, um wirkungsvoll kombinieren zu können.

TAKTIKTRAINING

Taktiktraining
Beispiel

Weiß am Zug
Schachdiagramm








Der schwarze König nimmt hier sehr aktiv am Spielgeschehen teil, zudem hat der Nachziehende eine Mehrfigur.

Hat der König sich zu weit vorgewagt oder kann Schwarz mit dem Materialvorteil die Partie gewinnen?

Button Schachdiagramm Lösung

Bisher unbekannte neue Motive nicht wieder vergessen

Der König hat sich zu weit vorgewagt.

Nach 1.Td6 ist er in einem Mattnetz gefangen, weil sowohl 2.Sxa6 matt als auch 2.Tc6 matt droht.

Auf 1. ... Se5 setzt 2.Lxe5 fxe5 3.Tc6 matt.

Der motivtheoretisch schwierigste Teil ist, zu erkennen, dass das Schlagen des Turmes mit 1. ... Sxd6 an 2.Le3 matt scheitert.

Auf alle anderen ersten Züge hingegen stünde Schwarz mit seiner Mehrfigur auf Gewinn.

Der König ist im Endspiel an sich eine starke Figur. Von seinen Bewegungsmöglichkeiten her ist er etwas weniger wert als ein Turm und etwas mehr als eine Leichtfigur.

In den allermeisten Fällen ist ein aktiver König also ein Vorteil. Allerdings darf er nicht unvorsichtig sein, denn manchmal kann er auch mit nur mehr wenigen Figuren auf dem Brett mattgesetzt werden.

Das-Sich-Merken solcher überraschender Motive ist ein wichtiger Teil des Taktiktrainings.