Trainer-Biographie, sportliche Erfolge und Public-Events von Egon Brestian, Internationaler Meister und ehemaliger österreichischer Bundestrainer.

SCHACHTRAINER BRESTIAN

Beim Blitzen mit Anatoly Karpov im Rahmen eines Schach-Events in Wien (1993).

Trainer-Biographie

Österreichischer Bundestrainer

Bundestrainer des Österreichischen Schachbundes (ÖSB),
Betreuung des Herren- und Frauennationalkaders
(2006 bis 2009)

Schacholympiade Dresden (2008): Das Frauenteam erzielt den größten Erfolg Österreichs seit 1986.

Vorsitzender der Leistungssportkommission des ÖSB (2007 bis 2009)

Staatlich geprüfter Trainer für Schach

Trainerausbildung an der Bundessportakademie Graz (2009 bis 2010) mit staatlichem Diplom, A-Trainer-Lizenz des ÖSB

FIDE-Trainer

Trainerausbildung des Weltschachbundes FIDE an der Trainerakademie in Berlin
(2007)

Weltmeisterschaft

Sekundant der leider viel zu früh verstorbenen Eva Moser bei der Frauenweltmeisterschaft

Mit Eva Moser bei der WM in Naltschik.

in der russischen Republik
Kabardino-Balkarien (2008)

Jugendwelt- und europameisterschaften

Vor-Ort-Betreuung der österreichischen Jugendnationalmannschaften bei den jährlichen Welt- und Europameisterschaften durchgehend von 1999 bis 2005, u.a. mit Eva Moser, Markus Ragger und Andreas Diermair

Lehrtätigkeit

Mitarbeit im Rahmen der Trainerausbildung des Österreichischen Schachbundes

Trainings im Rahmen der Fortbildung für Schachlehrer und Schachlehrerinnen des jeweils zuständigen Bundesministeriums

Kurse

Kadertraining in verschiedenen Bundesländern
(bis 2006)

Kurse bei Schachschulen und Schachferienlagern in Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz
(1991 bis 2009)

Sportliche Erfolge

Internationaler Meister

Titelverleihung beim Kongress des Weltschachbundes in Thessaloniki
(1988)

Größter sportlicher Erfolg

Schacholympiade Novi Sad (1990)
29-beste Rating-Performance aller 636 Spieler aus 108 Ländern, unter ihnen 103 Großmeister

Olympiade in Novi Sad: Individuelle Goldmedaille für das beste prozentuale Ergebnis am dritten Brett.

Zugleich bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett drei

Weltrangliste

Beste Platzierung an 331. Stelle (1991)
Jänner bis Juli 1991 und Jänner bis Juli 1993 bester Österreicher in der Weltrangliste

Qualifikation zur Weltmeisterschaft

Zonenturnier Bern (1990), 16 Teilnehmer, 6. Platz (+1 =14 -0) > nicht qualifiziert für das Interzonenturnier

Schacholympiaden

Schacholympiaden
Elista (1998, erstes Brett)

Am ersten Brett gegen Russland: Die Klasse von Sergei Rublevski setzte sich in einer spannenden Partie mit beidseitigen Chancen letztendlich doch durch.

Moskau (1994, zweites Brett)
Novi Sad (1990, drittes Brett)

Staatsmeistertitel

Herrenstaatsmeister (1987)
Mannschaftsstaatsmeister (1992/93, 1993/94, 1994/95, 2005/06)
Jugendstaatsmeister (1983)

Internationale Bewerbe

Europamannschafts­meisterschaften
Batumi (1999), Haifa (1989)

Mitropa Cup
Brünn (1991), bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett eins

Europacup für Vereinsmannschaften
Marburg (1995), Straßburg (1994)
Wien, Hilversum (Finale, 1993)

Jugendturniere

Juniorenmannschaftswelt­meisterschaft San Juan (1986)
Schülermannschaftswelt­meisterschaft Viborg, bestes prozentuales Ergebnis aller Spieler auf Brett zwei (1979)

Public-Events

Veranstaltungen

Organisation und Moderation der Simultanvorstellung von Garry Kasparov im Großen Festsaal des Wiener Rathauses (1995)

Am Podium im Wiener Rathaus.

Organisator der Blindschachexhibition von Anatoly Karpov gegen Eva Moser in Eichgraben (1998)

Generalsekretär der U10-U18 Jugendeuropameisterschaften in Mureck (1998)

Turnierdirektor des Veldener Casino-Opens (1993 bis 1996)

Schachbeiträge

Regelmäßige Schachkolumne in der Printausgabe der Tageszeitung
"Die Presse"
mit mehr als 1200 Beiträgen
(seit 1992)

Redakteur beim monatlich erscheinenden österreichischen Schachmagazin
"Schach-Aktiv" (1993)
später
gelegentliche anlassbezogene Beiträge und Partiekommentare

Schachrätsel für die "Rätselkrone"
(1991 bis 1998)

Simultanvorstellungen

Eurovisionsspiele der
europäischen Fernsehanstalten in
Schladming (1996)

Simultanveranstaltung mit dem ORF im steirischen Schladming.

100-tägiges Fernschachsimultan
gegen 25 TV-Zuschauer und Zuschauerinnen via
ORF-Teletext
(1990 und 1994)

Tag des Sports am Wiener Heldenplatz (2008)

Vorträge

Vorträge zu verschiedenen speziellen Trainingsthemen

"Hilfe, ich komme immer in Zeitnot"
Ursachenforschung und Gegenmaßnahmen

"Vorsicht, die Engine läuft heiß"
Optimale Nutzung von Schachprogrammen und Datenbanken

"Taktiktraining im Wandel der Zeit"
Besser kombinieren lernen durch interaktives Training

"Endspieltraining kann auch spannend sein"
"Wer mehr versteht, muss sich weniger merken"