Individuell konzipiertes Online-Schachtraining für Spieler und Spielerinnen jeden Alters und aller Spielstärken mit dem ehemaligen österreichischen Bundestrainer Egon Brestian.

SCHACHTRAINING BRESTIAN

Einfach. Klar. Zielorientiert.

Mit Vergnügen trainieren - statt sich mühsam quälen - und genau dadurch besser spielen lernen. Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse modernen Schachtrainings.

Meine langjährige Erfahrung kann Ihnen helfen, Ihre Ziele zu verwirklichen und Ihr Training in vielversprechende und abwechslungsreiche Bahnen zu lenken, unabhängig davon, wie stark Sie spielen, wie alt Sie sind, und ob Sie bisher häufig, selten oder überhaupt noch nie trainiert haben.

Auch wenn Sie erst vor kurzem mit dem Schachspielen begonnen haben, sind Sie bei mir herzlich willkommen. Ebenso, wenn Sie Ihre Blitz- und Schnellschachergebnisse im Internet verbessern wollen.

Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie mir. Ich antworte Ihnen gerne und freue mich, wenn ich Ihnen weiterhelfen kann.

Mail: brestian@schachtraining.at
Über mich: Trainer-Biographie, Sportliche Erfolge, Public-Events

Ich würde gerne besser spielen, komme aber nicht so recht weiter

In Schachzeitungen blättern, Bücher lesen, DVDs studieren, Vorträge anhören, das eine oder andere Seminar besuchen, im Internet blitzen, Videos streamen oder bei Live-Übertragungen der Weltklasse zusehen. Die Liste dieser durchaus vergnüglichen Aktivitäten ist lang, die Erwartung, dadurch auch spielerisch stärker zu werden, erfüllt sich aber leider häufig nicht oder nicht im erhofften Ausmaß.

Der Grund dafür: sich mit Schach beschäftigen und Schach systematisch trainieren sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Beim Schachtraining kommt es weniger darauf an, wo Sie trainieren, sondern viel mehr darauf, wie und was Sie trainieren.

Wie in allen Sportarten, aber auch bei vielen anderweitigen Tätigkeiten, ist es ohne gezieltes Training nicht möglich, die eigene Begabung voll zur Geltung zu bringen und das persönliche Leistungsmaximum zu erreichen.

Warum individuell konzipiertes Training riesige Vorteile bietet

Sie haben in einer Schachpartie unglaublich viele Möglichkeiten bei der Gestaltung des eigenen Spiels. Individuelle Elemente und ihr im Idealfall harmonisches Zusammenwirken spielen deshalb eine herausragende Rolle beim Schach.

So sind Vorliebe und Abneigung für oder gegen einen bestimmten Spielstil, Stellungstyp oder Partieabschnitt nicht selten. Manche etwa mögen taktische Stellungen lieber als positionelle. Andere wiederum bevorzugen langwierige Endspiele oder ausgefallene Eröffnungsvarianten.

Bei der Suche nach passenden Eröffnungen haben Sie besonders viel Spielraum für individuelle Entscheidungen. Einen Mangel an Auswahl gibt es ja wahrlich nicht.

Individuell konzipiertes Training verfolgt ein Konzept speziell zugeschnittener Trainingsinhalte und ermöglicht dadurch, auf Ihre persönlichen Vorlieben, aber auch auf Ihre aktuelle Spielstärke, besonderen Begabungen und spezifische Denkmuster ganz gezielt einzugehen, und bietet damit ideale Voraussetzungen für Sie, um besser spielen zu lernen.

Bessere Leistungen erzielen durch individuell konzipiertes Training. Im Fitnessstudio hat sich diese Erkenntnis schon längst durchgesetzt.

Auf diese Art und Weise sind Sie durch Analyse Ihrer eigenen Stärken und Schwächen und unter Berücksichtigung vieler anderer persönlicher Faktoren wie berufliche Belastung oder verfügbare Zeit in der Lage, maßgeschneidert zu trainieren.

Altersgerechtes Training ist ebenfalls ein wichtiger Teil individuell konzipierten Trainings.

Vor Trainingsbeginn: Blick auf die eigene Lage schärfen

Grundlage für erfolgreiches Training ist die richtige Einschätzung der eigenen Stärken, Schwächen und Möglichkeiten.

Hier ist ein Blick von außen durchaus hilfreich.

Beispielsweise erfordert die detaillierte und aussagekräftige Analyse eigener Partien zur Feststellung des konkreten Spielverständnisses in verschiedenen Partiephasen einiges an Erfahrung und ist deshalb schwieriger, als es auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Moderne Engines sind bei Partieanalysen ganz exzellent im Aufspüren strategischer und taktischer Ungenauigkeiten, bei der Bewertung und Einordnung dieser Fehler oder beim Festmachen ihrer Ursachen tun sie sich noch schwer.

Auch bestimmte leistungsrelevante Größen wie das Vorstellungsvermögen, lassen sich selbst nicht so leicht messen.

Die Begriffe Spielverständnis und Spielstärke beschreiben die Summe vieler verschiedener Skills auf für gutes Spiel wichtigen Feldern. So kann man etwa exzellente Endspielkenntnisse haben, zugleich aber wenig über Eröffnungstheorie wissen, und trotzdem gleich stark spielen wie jemand, bei dem das genau umgekehrt ist.

Je genauer Sie ein zutreffendes Bild über sich selbst haben, desto leichter können Sie optimal trainieren.

Ist die eigene Ausgangslage klar: wichtige Trainingsfragen klären

Sind Ihre Stärken und Schwächen ausgelotet, ist der nächste Schritt, die Antworten auf eine Reihe wichtiger Fragen zu finden und unter einen Hut zu bringen.

Die betreffen Ihr Trainingsziel, also was Sie erreichen möchten, aber auch wieviel Zeit Sie haben, um zu trainieren oder welche technischen Möglichkeiten zur Unterstützung Ihres Trainings für Sie interessant sind, und viele weitere Punkte.

Ihre Antworten zeichnen insgesamt ein sehr detailliertes Bild Ihres schachlichen Umfelds mit Zielen, Plänen, Möglichkeiten, Vorlieben und vielerlei mehr.

Schachtraining ist sehr komplex, weil für eine anhaltende Leistungs­steigerung eine ganze Reihe verschiedener Faktoren verantwortlich ist.

Nun gilt es, aus all diesen Einzelheiten gemeinsam mit Ihnen ein maßgeschneidertes Trainingskonzept zu entwickeln und auch laufend anzupassen.

Sind alle Trainingsvorbereitungen gelungen: an das Brett, fertig, los

Was in anderen Sportarten ganz selbstverständlich ist, wird im Schach oft vernachlässigt: die Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit durch systematisches Training.

Ziel dabei ist, Stellungsprobleme in allen Partiephasen zu verstehen und lösen zu können. Eine erfolgreiche Verwirklichung dieses Ziels ist eng verknüpft mit der methodischen Arbeit in den Bereichen Taktik, Strategie, Eröffnung und Endspiel.

Dabei ergeben sich auch Fragen, die nicht nur das eigentliche Training dieser unterschiedlichen schachlichen Teilbereiche betreffen, sondern auch die zeitliche Gewichtung des Trainings jedes einzelnen dieser Teilbereiche.

Abwechslungsreichtum ist ein Markenzeichen für qualitativ hochwertiges Training. Aus der Lernforschung wissen wir: Nichts ist für das Gehirn schlimmer als Langeweile.

Es lohnt sich für Sie, genauer hinzusehen, was Sie trainieren und wie Sie trainieren. Ein wichtiges Kriterium für qualifiziertes Training besteht darin, einen konkreten Trainingsinhalt nach dem Training besser zu verstehen als vorher. Wenn Sie sich nach dem Training fragen, was Sie heute eigentlich dazugelernt haben, ist etwas schief gelaufen.

Zeitmanagement: Trainingszeit optimal nutzen

Unabhängig davon, ob Sie vorhaben, Schach zu lernen, hobbymäßig zu spielen, in sportlichem Sinn zu trainieren, oder schon an Turnieren teilnehmen, sollten Sie Ihre Trainingszeit bestmöglich nutzen. Schachtraining beansprucht Ihre Konzentration sehr intensiv und ist deshalb selbst mit viel Freizeit nicht beliebig ausdehnbar.

Bei gleichem Trainingspensum ist es besser, Trainingsinhalte regelmäßig in kleineren Häppchen zu trainieren, als selten und dann in riesigen Portionen.

Zeit ist äußerst kostbar und sollte keinesfalls verschwendet werden, weder in der Partie noch beim Training. Obwohl eigentlich selbstverständlich, gelingt das in der Praxis leider nur allzu oft nicht.

Dass Ihre Trainingsintensität aus beruflichen oder familiären Gründen manchmal größeren Schwankungen unterliegen kann, ist nichts Ungewöhnliches und in der Regel kein Problem.

Online-Schachtraining spart wertvolle Zeit

Weil sich mit Online-Training die vorhandene Trainingszeit viel besser und intensiver nutzen lässt und zudem die Fahrtzeit zum Training wegfällt, hat es sich als die mit Abstand wirkungsvollste Trainingsform etabliert.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch eine Reihe anderer Vorteile gegenüber klassischem Vor-Ort-Schachtraining, etwa dass alle Ihre Trainingsbeispiele und Partieanalysen immer in Echtzeit verfügbar sind.

Online-Schachtraining macht's möglich. Trainieren Sie von überall, zu jeder Zeit, bequem und effizient. Besonders praktisch und angenehm ist es natürlich, vom trauten Heim aus zu trainieren.

Wenn Sie nicht in einer Großstadt leben, war Schachtraining bisher vielleicht überhaupt keine Option für Sie. Dank moderner Technik sind Entfernungen unerheblich geworden.

Schach online zu trainieren, ist mittlerweile völlig unkompliziert. Für klassisches Training brauchen Sie Skype, für professionelleres Training empfehle ich je nach Grad der Professionalität zusätzliche Software.

Weitere Vorteile des Online-Schachtrainings und warum gerade online zu trainieren, so besonders effizient ist.

Vor allem wichtige Sachen trainieren

Ich spiele seit einer halben Ewigkeit Turnierschach und musste noch nie mit Läufer, Springer und König gegen König mattsetzen. Vielleicht hatte ich ja auch ein bisschen Glück. Dennoch würde ich dieses Endspiel beim Training nicht an die vorderste Stelle reihen.

Das Mattsetzen mit Läufer und Springer zu erlernen und immer wieder so zu üben, dass es im seltenen Falle des Falles dann auch tatsächlich in der Praxis gelingt, ist äußerst aufwendig.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Verfolgen Sie eine klare Linie. Vermeiden Sie, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen.

Im Hobbyschach ist es weit verbreitet, sich zuallererst intensiv mit Eröffnungen zu beschäftigen. Das sieht auch vollkommen logisch aus. Gute Anfangszüge kann man schließlich mit Sicherheit in jeder Partie brauchen. Auch der sprachliche Begriff Eröffnung bestärkt das Gefühl, dass dieses Thema ganz an den Trainingsbeginn gehört.

Dazu ein Vergleich aus einer anderen Sportart, dem Tischtennis. Um dort erfolgreich zu sein, gilt: Der Belag auf dem Schläger muss ganz genau passend auf die eigene Spielweise abgestimmt sein.

Wer gerne mit Topspin angreift, benutzt ganz bestimmte Schlägerhölzer und schnelle Belege mit einer griffigen, fast klebrigen Oberfläche. Für defensives Spiel sind diese Schläger gar nicht geeignet.

Beim Schach ist das nicht anders. Sieht man die ersten Züge als richtungsgebende Bausteine einer Schachpartie, macht es viel Sinn, nicht die falsche Richtung einzuschlagen. Wenn man aber gar nicht weiß, wo die eigenen Stärken, Schwächen und Chancen liegen, ist es viel schwieriger, eine optimale Richtungsentscheidung zu treffen.

Betrachten Sie Ihr Training stets kritisch mit dem Ziel, es noch besser zu machen. Manchmal haben schon kleine Veränderungen eine große Wirkung.

Welche Vorteile es hat, mit mir zu trainieren, aber auch, worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich alleine durchschlagen wollen

Ich begleite laufend Ihr Training in allen wichtigen schachlichen Belangen mit dem wohl wenig überraschenden allgemeinen Trainingsziel der Verbesserung Ihres Spiels in sämtlichen Partieabschnitten.

Ein wichtiges Trainingsziel ist, Zusammenhänge am Schachbrett besser zu erkennen und zu verstehen. Gelingt Ihnen das, wissen Sie in bestimmten Situationen sogar auf einen Blick, was los ist.

Die im weiteren Verlauf beschriebenen Trainingsangebote bieten Ihnen eine allgemeine Übersicht und sind sehr stark von Ihrer aktuellen Spielstärke und Ihren Trainingszielen abhängig. Deshalb kann es leicht sein, dass einige oder sogar viele dieser Punkte für Sie weniger oder gar nicht relevant sind.

Ich empfehle Ihnen individuell auf Ihr Spiel abgestimmte spezielle Trainingsziele besonders in diesen Bereichen

Sie denken über Remisangebote ewig nach und tun sich schwer, sie abzulehnen, egal wie gut Sie stehen? Ein vor der Partie im Training erarbeitetes klares Konzept hilft Ihnen, das Problem zu bewältigen.

Wie unterstütze ich Sie bei der erfolgreichen Verwirklichung Ihrer Ziele

Neben vielen schon bisher genannten Punkten begleite ich Ihr Training auf interaktiven Plattformen im Internet.

Ich sehe mir Ihre Beispiele an, vor allem die, die Sie nicht oder nur teilweise richtig gelöst haben, und wir besprechen und vergleichen Ihre Analysen mit den jeweils besten Zügen, wobei ich Ihnen Tipps gebe, wie Sie Fehler und Ungenauigkeiten in Zukunft vermeiden.

Damit Sie die Qualität Ihres Trainings besser einschätzen können, lege ich Ihnen bestimmte Aufgaben stichprobenartig zur Wiederholung vor.

Stellungen beim Wiederholen zu spiegeln, zeigt, ob ein Motiv wirklich sitzt. Ziel des Trainings ist weniger, dass Sie sich einzelne Züge genau merken, sondern, dass Sie Motive in neuen Stellungen wiedererkennen.

Darüber hinaus ergänze ich Ihr Training im Netz durch zusätzliche, speziell auf Sie abgestimmte Übungsbeispiele, die Sie mir zurückschicken, und die ich verbessere.

Ich sehe mir Ihre Partien unter Beachtung allgemein anerkannter analytischer Grundsätze genau an und bereite mich auf die Partiebesprechungen mit Ihnen vor. Dabei bekommen Sie ein individuelles, auf Ihren Spielstil abgestimmtes Feedback.

Wichtig ist herauszufinden, warum eine Partie gewonnen, remis oder verloren wurde, welche Wendepunkte es gab, und ob auch mentale Gründe für den Partieausgang eine Rolle gespielt haben. Ich bespreche die einzelnen Partieabschnitte mit Ihnen und gebe Ihnen Tipps für Ihr Training, oft auch Beispiele dazu.

Individuell auf Ihre Spielstärke abgestimmte Partieanalysen helfen Ihnen, jeden Fehler nur einmal zu machen.

Ich arbeite mit Ihnen an der Umsetzung und Vertiefung grundlegender strategischer Regeln. Dazu zeige ich Ihnen Beispiele zu strategischer Motivtheorie, wie etwa "positionelle Bilder", und wir besprechen unter anderem anhand der von Ihnen gespielten Partien aussichtsreiche strategische Pläne beim Übergang von der Eröffnung ins Mittelspiel.

Dabei schaue ich mir an, welche Bauernstrukturen in Ihren Partien immer wieder vorkommen, und bespreche deren Vorzüge und Nachteile mit Ihnen. Unterstützt wird dieses Training durch die Veranschaulichung von Leitlinien zur Stellungsbeurteilung. Teil davon ist beispielsweise das Justieren Ihrer "Raum-Zeit-Material-Waage".

Die "Raum-Zeit-Material-Waage": Wirkung unterschiedlicher Faktoren auf das Stellungsgleich­gewicht.

Zusätzlich verbessern wir Ihr strategisches Verständnis mit sogenannten "Übungen minimaler Stellungsveränderungen". Das fördert die richtige Stellungseinschätzung und das Erlernen bestimmter Verfahren, die im weiteren Spielverlauf Vorteil versprechen oder zu Ausgleich führen.

Darüber hinaus bekommen Sie von mir verschiedene strategische Übungen, bei denen es um Entscheidungsfindung geht, wie beispielsweise "Decision- oder Differenceaufgaben". Dabei stehen typische strategische Themen wie Prophylaxe, optimale Wirkung von Figuren oder Statik und Dynamik im Mittelpunkt.

Wir verbessern Ihre Technik, aber auch Ihr praktisches Know-how durch Analyse und Korrektur von Ausspielstellungen, die Sie von mir bekommen.

Ich führe eine Bestandsaufnahme Ihres eröffnungstheoretischen Wissens durch und wir finden heraus, welche Bedeutung Eröffnungen für Ihr Spiel haben, und wie sich eine Verbesserung Ihrer eröffnungstheoretischen Kenntnisse auf Ihre tatsächlichen Ergebnisse auswirken könnte.

Ich sehe mir an, inwieweit Ihre Eröffnungen auch mit Ihrem Spielstil harmonieren, und ob es krasse Unterschiede in der Spielanlage gibt, wenn Sie mit Weiß oder Schwarz spielen.

Ich habe auch Tipps für Sie, wenn Sie ein Repertoire anlegen oder Ihr vorhandenes vertiefen wollen. Zudem trainieren ich mit Ihnen wichtige, sich aus Ihren Eröffnungen ergebende Stellungsbilder.

Wer wird schon gerne angegriffen. Sich richtig zu verteidigen, ist ein ganz essenzielles Kapitel im Schach. Auf keinen Fall sollten Sie beim ersten Windstoß umfallen.

Was Endspiel betrifft, ist die richtige Gewichtung der Trainingsinhalte in Bezug auf Ihre Spielstärke, Ihre eigene vorhandene Trainingszeit und Ihre Trainingsziele, besonders wichtig. Der Zeitaufwand für Endspieltraining ist eine überwiegend langfristige Investition. Sie bekommen von mir endspieltheoretische Beispiele, aber auch praxisbezogene Ausspielstellungen.

Ich helfe Ihnen auch in Fragen, die den mentalen Bereich im Schach betreffen, etwa wenn Sie ständig in Zeitnot kommen, weil Sie sich zwischen völlig gleichwertig aussehenden Zügen nicht entscheiden können.

Außerdem bekommen Sie von mir regelmäßig Einschätzungen zur Ihrem Trainingsfortschritt.

Zum Abschluss nochmals hervorheben möchte ich die Vorteile individuell konzipierten Trainings und damit verbunden, die Abstimmung aller Lehrinhalte auf Ihre aktuelle Spielstärke.

Tipps, wenn Sie Ihr Glück alleine versuchen

Sehen Sie sich falsch gelöste Aufgaben genau an. Versuchen Sie herauszufinden und zu verstehen, warum Ihnen die Lösung nicht oder nur teilweise gelungen ist. Prägen Sie sich die richtigen Lösungen gut ein. Wiederholen Sie falsch oder unvollständig gelöste Beispiele, um zu sehen, ob Sie sich die richtigen Lösungen gemerkt haben. Trainingsfortschritt bedeutet, dass Sie nach dem Training etwas besser können als vorher.

Sehen Sie sich Ihre Partien genau an. Lassen Sie zwischen Spiel und Analyse nicht zu viel Zeit verstreichen. Wichtige Details in Ihrer Erinnerung könnten verloren gehen. Versuchen Sie so gut wie möglich, die Fehler in Ihren Partien mit Hilfe von Computeranalysen selbst zu finden.

Ohne computerunterstützte Analysen ist es nicht leicht, eigene Fehler überhaupt zu finden. Versuchen Sie herauszufinden, was von dem, was Sie in der Partie gesehen und gerechnet haben, richtig oder falsch war.

Überlegen Sie sich, was Sie besser hätten machen können, und wie Sie in Zukunft die gleichen Fehler vermeiden werden. Vergleichen und typisieren Sie Fehler. Auf diese Weise können Sie auch Ihren Trainingsfortschritt besser beurteilen.

Intensives Eröffnungsstudium kostet sehr viel Zeit. Denken Sie darüber nach, ob sich dieser Zeitaufwand auch tatsächlich lohnt, und wenn in welcher Weise. Wenn Sie schon ein Repertoire haben und es ändern wollen, wägen Sie ab, ob es dafür wirklich ausreichende Gründe gibt. Ebenso, ob lange und vielschichtige Theorievarianten für Sie von Vorteil sind. Bei dieser Entscheidung spielt Ihr Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle.

Bücher und DVDs können für Sie eine wichtige Hilfe sein. Achten Sie aber beim Kauf darauf, auch für Sie tatsächlich passendes und interessantes Trainingsmaterial zu erwerben. Nehmen Sie sich nicht unrealistisch viel vor.

Strategietraining ist, wenn Sie auf sich alleine gestellt sind, etwas komplexer, weil strategische Ungenauigkeiten nicht so offensichtlich erkennbar sind wie taktische.

Wenn Sie sich von Büchern und DVDs helfen lassen: Achten Sie darauf, dass die Beispiele in den von Ihnen zusammengestellten Trainingsunterlagen für Ihre Spielstärke geeignet sind und Ihre Trainingsziele auch tatsächlich unterstützen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Versuchen Sie bei der riesigen Fülle an Trainingsmaterial, nicht die Übersicht zu verlieren. Informieren Sie sich gezielt, bevor Sie etwas kaufen.

Wägen Sie sorgfältig ab, wie wichtig intensives Endspieltraining für Sie ist. Besorgen Sie sich für Ihre Spielstärke geeignete Endspielliteratur und arbeiten Sie die Beispiele methodisch durch. Weil Sie diese Stellungen fast nie exakt gleich am Brett haben werden und im Endspiel besonders genaues Spiel notwendig ist, ist es für Sie umso wichtiger, bestmöglich zu verstehen, worum es geht.

Versuchen Sie, die in einer Partie sicher vorhersehbar auftretenden Probleme schon zu Hause zu lösen, und nicht erst während der Partie.

Überlegen Sie sich, wieviel Zeit Sie beim Training für welchen schachlichen Teilbereich verwenden wollen.

Grundlegende methodische Tipps, wie Sie Motive erlernen und dadurch Erfolg versprechend trainieren können.

Das wichtigste Trainingsthema: Taktik und damit verbunden Motivtheorie und Rechenfertigkeit

Mit jedem Zug verändert sich die Stellung. Manche Stellungsprobleme lösen sich dadurch auf, andere bleiben, neue kommen hinzu. Eine der großen Herausforderungen beim Schach ist das ständige Meistern dieser rasch wechselnden und für einen selbst meist neuen Situationen.

Damit Ihnen das in den eigenen Partien bestmöglich gelingt, sind zwei Dinge von zentraler Bedeutung.

Zum einen die Kenntnis möglichst vieler Motive und zum anderen die Fähigkeit der korrekten Vorausberechnung der sich durch diese Motive ergebenden Varianten.

Unscharfe Stellungsbilder bei zunehmender Variantentiefe? Vorstellungsvermögen ist ein leistungsrelevanter Faktor im Schach. Regelmäßiges Training lohnt sich hier ganz besonders.

Warum stehen Taktik und damit zusammenhängend Motivtheorie und Vorausberechnung beim Schachtraining an erster Stelle?

Vereinfacht ausgedrückt, beschreibt der Begriff Taktik alles, was damit zu tun hat, dass Figuren einander unmittelbar bedrohen. Das ist während einer Partie praktisch immer und überall, das heißt auf dem ganzen Brett und manchmal sogar schon vom ersten Zug an.

Taktik wird Teil des Spiels, sobald Figuren aufeinander Wirkung ausüben, und bleibt es während der ganzen Partie, solange Matt theoretisch noch möglich ist.

Nach den drei Eröffnungszügen 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 ist schon ganz schön was los am Brett. Der Lc4 bedroht den nur durch den König gedeckten Punkt f7, während die Springer auf f3 und f6 die Zentrumsbauern e4 und e5 im Visier haben. Weiß kann mit 4.d3 das Spiel ruhig halten, mit 4.d4 scharf spielen oder mit 4.Sg5 so richtig Öl ins Feuer gießen, wonach die taktischen Komplikationen rasch einen ersten Höhepunkt erreichen würden. Daran ist gut zu erkennen, welche Bedeutung Taktik bereits unmittelbar nach Spielbeginn hat.

Taktik spielt eine herausragende Rolle beim Schach. Regelmäßig Taktik zu trainieren, ist deshalb der wichtigste Trainingstipp überhaupt.

Im taktischen Bereich lauert die Gefahr auf Schritt und Tritt. Jeder Zug kann sofort über Sieg oder Niederlage entscheiden. Anders als positionelle Ungenauigkeiten, können taktische Fehler den sofortigen Partieverlust nach sich ziehen, denn auch das beste Spielverständnis hilft nichts, wenn man auf einen Trick hereinfällt oder etwas übersieht. Sehen wir uns zwei Beispiele an.

Weil ich gerne Spieler und Spielerinnen aller Spielstärken ansprechen möchte, ist der Schwierigkeitsgrad meiner Beispiele stark gestreut. Sie finden an anderer Stelle meiner Website einfachere, aber auch schwierigere Beispiele.

Taktik als zentrales Element des Schachtrainings

Taktik begegnet uns immer und überall, nicht nur bei scharfem Spiel.

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining.
    Beispiel 1

    Vieles spricht für remis:
    Das materielle Gleichgewicht, die ähnliche Aktivität der weißen und schwarzen Figuren, die symmetrische Bauernstruktur und nicht zuletzt die ungleichfarbigen Läufer.

    Ist die Stellung tatsächlich völlig ausgeglichen oder kann Weiß mit einer gezielten Kombination den ganzen Punkt holen?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining.








    Nach 1.a3 oder 1.La5 oder auch einigen anderen Zügen ist die Stellung völlig ausgeglichen.

    Das verführerische 1.Txc6 hingegen scheitert an 1. ... Df6. Wegen der schwachen Grundreihe darf Weiß auf f6 weder mit der Dame noch mit dem Turm zurückschlagen. Nach 2.a3 oder 2.Lf4 gewinnt Schwarz mit 2. ... Dxc6 die Qualität und mit ihr die Partie.

Trainingserfahrung kommt ins Spiel

Beispiel 1 war motivtheoretisch sehr anspruchsvoll. Wer 1.Txc6 nicht gesehen hat und deshalb richtig lag, hatte vielleicht ein bisschen Glück. Hier ein weiteres Beispiel:

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining.
    Beispiel 2

    Trotz Rochaden auf verschiedene Seiten spricht erneut einiges für eine Punkteteilung. Allerdings ermöglicht das Zusammenspiel von Dame und Läufer diesmal einen gefährlichen Angriff auf den nur durch den König gedeckten Punkt a2.

    Wie soll Weiß auf diese Bedrohung reagieren?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining.








    Mit 1.Sxe6 oder 1.b3 mit vollkommen ausgeglichenem Spiel.

    Nicht zu empfehlen allerdings wäre das Turmopfer 1.Th8+ Kxh8 2.Dh1+ mit der Idee auf h7 matt zu setzen. Nach dem überraschenden 2. ... Lh3 3.Dxh3+ Dh6 kann Schwarz den Mattangriff abwehren und verbleibt mit einer Gewinnstellung dank Mehrqualität.

Schlussfolgerungen für Ihr eigenes Taktiktraining

Das erste Turmopfer, 1.Txc6 (Zerstörung der Königsstellung), wird ebenso wie das zweite, 1.Th8+ (Hineinziehung), viel häufiger gefunden als die Züge 1. ... Df6 (Doppelangriff) und 1. ... Lh3 (Räumung).

Das zeigt, dass die ersten beiden Motive wesentlich geläufiger sind als die letzten beiden. Ob Sie ein Beispiel als leicht oder schwierig empfinden, hängt - nicht nur, aber sehr - davon ab, ob Sie mit dem entsprechenden Motiv vertraut sind oder nicht.

Die Aufgaben in den beiden Diagrammen sind eine ziemliche Herausforderung. Sie sind äußerst schwierig zu lösen.

Ich würde die Züge 1.Txc6 und 1.Th8+ aus motivtheoretischer Sicht auch nicht als falsch bezeichnen, sondern als unzutreffend. Minimale Stellungsveränderungen, wie etwa weißer Bauer auf a3 statt auf a2 im ersten Diagramm und zusätzlicher schwarzer Bauer auf g4 im zweiten Diagramm, und schon wäre der jeweilige Turmzug gewinnbringend.

Wer 1.Txc6 gespielt hat, und beim zweiten Beispiel deshalb richtig lag, weil er nach dem Studium der Lösung des ersten Beispiels diesmal auf eine Überraschung vorbereitet war, kann bereits auf eine erste positive Trainingserfahrung zurückblicken.

Beide Beispiele zeigen einen konkreten Zusammenhang zwischen Spielstärke und motivtheoretischem Wissen.

Beim Training sollten Sie darauf achten, dieses Wissen Schritt für Schritt mit Beispielen, die Ihrer eigenen Spielstärke angepasst sind, zu erweitern.

Taktik zu trainieren, hilft Ihnen in allen Partieabschnitten. Trainieren Sie regelmäßig in nicht allzu langen Abständen.

Sich Gedanken über Schachtraining zu machen, ist viel Erfolg versprechender, als einfach irgendwie drauflos zu trainieren.

Natürlich ist es am günstigsten, wenn Sie stets vollkommen ausgeschlafen mit Ihrem Training beginnen und ausreichend Zeit und keinerlei Stress haben. Im täglichen Leben sieht die Praxis oft anders aus. Dennoch lässt sich gerade Taktiktraining im Alltag recht gut unterbringen.

Wie Sie mit Taktiktraining ganz gezielt Ihre motivtheoretischen Kenntnisse, Ihre Rechenfertigkeit und Ihr Vorstellungsvermögen verbessern.

Ständige Aufmerksamkeit und lang andauerndes Konzentrationsvermögen sind gefragt

Es gibt Sportarten, bei denen volle Konzentration über einen längeren Zeitraum gefordert ist. Ein Match im Tennis etwa kann mehrere Stunden dauern, aber ein einzelner Fehler hat, statistisch betrachtet, insgesamt nur geringes Gewicht.

Dann gibt es Sportarten, bei denen ein einzelner Fehler großes Gewicht hat. Beim Turnen zum Beispiel, weshalb extreme Konzentration erforderlich ist, vergleichsweise allerdings für nur kurze Zeit.

Wissenschaftliche Arbeiten in verschiedenen Ländern legen nahe, dass sich durch kontinuierliches Schach­spielen kognitive Fähigkeiten wie Wahr­nehmungs­vermögen oder Konzentration verbessern.

Schach gehört zu den wenigen Sportarten, auf die beides in kombinierter Weise zutrifft. Partien können sehr lange dauern, beanspruchen aber gleichzeitig maximale Konzentration, denn jeder noch so kleine, vor allem taktische Fehler, kann sofort entscheidend sein.

Schachtraining mit PC: Auch bei Millionen von Partien nicht den Faden verlieren

Die Zeit, in der Schachcomputer aufgrund mangelnder Spielstärke belächelt wurden, ist längst vorbei. Durch die Bewertung von Abermillionen von Stellungen pro Sekunde ist die Maschine dem Menschen mittlerweile haushoch überlegen. Aber auch diese Entwicklung scheint bereits überholt zu sein. Autodidaktische Computer­programme wie AlphaZero, die künstliche neuronale Netzwerke verwenden, ermöglichen ganz neue Einblicke in die Dynamik des Spiels.

Weltweit angelegte Datenbanksammlungen enthalten mehrere Millionen Partien. Informationen lassen sich blitzschnell abrufen. Dazu kommen wissenschaftliche Forschungsprogramme, die mit nur mehr wenigen Figuren am Brett sogar fehlerlos spielen.

Schachprogramme spielen heute um Lichtjahre besser als der Mensch, mit bis zu sieben Steinen auf dem Brett sogar perfekt.

Diese Entwicklung hat sowohl Spiel als auch Training nicht nur im Spitzenbereich enorm verändert. Viele analytische Fragen, die bisher ungeklärt waren, konnten beantwortet werden. Durch den vergleichsweise kostengünstigen Zugang zu Information für alle ist auch das Spielniveau insgesamt stark gestiegen.

Die Fülle des vorhandenen Wissens erschwert allerdings eine vernünftige Auswahl des Trainingsmaterials und der Trainingsinhalte enorm.

Welche Vorteile Ihnen Ihr PC oder Notebook beim Schachtraining bieten kann und was es mit einem Matt in 549 Zügen auf sich hat.

Partieanalyse: Auch wenn es unangenehm ist, besonders die Verlustpartien genau ansehen

Die gezielte analytische Arbeit an Ihren eigenen Partien ist ein äußerst wichtiger Teil des Schachtrainings und unumgänglich, um zu vermeiden, dass sich die gleichen oder ähnliche Fehler ständig wiederholen. Dabei spielen - auch wenn Sie sich ärgern - besonders Ihre verlorenen Partien eine wichtige Rolle.

Ein Fehltritt kann jederzeit passieren und ist kein Malheur. Aber auf gar keinen Fall sollten Sie die gleichen Fehler immer wieder machen.

Auf den ersten Blick verliert man vorwiegend wegen eines einzelnen schlechten Zuges. Das ist in vielen Fällen aber nicht einmal die halbe Wahrheit. Warum Partien tatsächlich verloren gehen, ist meistens viel tiefgründiger.

Computeranalysen sind zwar sehr effizient um herauszufinden, an welchen Stellen Sie besser spielen hätten können, da das aber fast immer der Fall ist, ist es nur eine einzelne Komponente bei der Gesamteinschätzung Ihrer Partien.

Denn sehr wesentlich ist das Unterscheiden von Ungenauigkeiten und Fehlern nach ihrer Schwere, ihren tatsächlichen Auswirkungen und ihren Ursachen. Nicht jeder etwas schwächere Zug ist auch tatsächlich gleich spielentscheidend. Auch kann beispielsweise Ihre Einschätzung, an einer bestimmten Stelle etwas riskiert zu haben, vollkommen richtig gewesen sein, auch wenn Ihre Engine das gar nicht mag und selbst sogar dann, wenn es schief gegangen ist.

Eine leserliche Mitschrift ist unverzichtbar, wenn Sie Ihre Partie nachspielen und aus Ihren Fehlern lernen wollen. Und natürlich sollten Ihre Partieformulare keinesfalls unbear­beitet im Papierkorb landen.

Eine weitere Frage ist, wie streng man mit sich sein soll. Aus Sicht der Engines gibt es nahezu immer bessere Züge.

Was eine sorgfältige Partieanalyse beinhaltet und warum Computeranalysen bei der Gesamtbetrachtung Ihrer Partien nur ein Teil des Ganzen sind.

Eröffnungstraining: Der Partie seinen Stempel aufdrücken

Die Eröffnung beginnt mit dem ersten Zug und endet nach der Entwicklung der Figuren. Im Idealfall können diese einleitenden Züge der Partie eine gewisse Richtung geben und ermöglichen Ihnen dadurch, Ihre eigenen Vorlieben und Stärken auszuspielen.

Manche Eröffnungen etwa machen scharfes Spiel wahrscheinlicher und führen so eher zu taktischen Auseinandersetzungen. Umgekehrt gibt es auch Eröffnungen, die das Spiel vorzugsweise in ruhigere positionelle Bahnen lenken.

Wer scharfes Spiel nicht mag, sollte um wilde Gambitvarianten lieber einen Riesenbogen machen.

Um auch wirklich chancenreich in die Partie zu starten, sollten Sie nicht nur herausfinden, welche Eröffnungen Ihnen liegen, sondern sich auch mit den daraus ergebenden Stellungsbildern vertraut machen.

Auch stellt sich die Frage, ob Sie immer die gleichen Eröffnungen spielen sollten oder nicht doch lieber variieren. Ebenfalls essenziell ist eine Balance zwischen konkretem Variantenwissen und Verständnis.

Erfolg versprechendes Eröffnungstraining sieht die ersten Züge als richtungsgebende Bausteine im Gesamtkonzept einer Schachpartie.

Strategietraining: Eigene Pläne schmieden, gegnerische Pläne durchschauen

Strategisches Spiel betrifft überwiegend die mittel- und langfristige Planung einer Schachpartie und ist eine wichtige Grundlage Ihres Spiels. Während Sie durch planvolles Vorgehen Druck auf die gegnerische Stellung erzeugen können, dürfen Sie bei planlosem Spiel nur auf einen taktischen Lucky Punch hoffen.

Ausgangspunkt für die Entwicklung strategischer Pläne ist die richtige Stellungsbeurteilung. Dafür gibt es eine Reihe allgemein anerkannter Kriterien, an denen Sie sich orientieren können. Ein ebenfalls wesentlicher Teil strategischer Motivtheorie sind Bauernstrukturen.

Wann ist der "isolierte Bauer" ein Vorteil, wann ein Nachteil? Strategische Motivtheorie können Sie ebenso erlernen wie taktische.

Besondere Bedeutung kommt Bauernschwächen zu. Diese Bauernschwächen müssen aber nicht zwingend ein Nachteil sein, wenn es gelingt, ihre Vorzüge herauszuarbeiten. Ein Doppelbauer beispielsweise kann auch wichtige Einbruchsfelder decken.

Analysieren Sie vor allem jene strategischen Motive, die in Ihrer Praxis häufig vorkommen.

Im historischen Kontext hat sich die Einschätzung strategischer Schwächen etwas verändert. Durch computergestützte Analysen weiß man heute, dass man durch aktives Spiel so manche strategische Schwäche besser kompensieren kann, als man lange angenommen hat.

Bessere Stellungsbeurteilung und Planfindung durch zielgerichtetes Strategietraining. Wie Sie beim Trainieren von Strategie am besten vorgehen.

Endspieltraining: Da ist noch ganz viel zu holen, denn jetzt fängt die Partie erst an

Wenn nur mehr wenige Figuren am Brett sind, beginnt das Endspiel. Es unterscheidet sich grundsätzlich von den beiden vorhergehenden Partieabschnitten Eröffnung und Mittelspiel. Matt ist kaum mehr möglich, andere Ziele, wie etwa die Schaffung und Verwertung eines Freibauern, rücken in den Vordergrund. Plötzlich kann und soll sogar der König aktiv am Spielgeschehen teilnehmen.

Die zwei "W", Wissen und Werkzeug, sind eine große Hilfe bei der richtigen Einschätzung und Lösung von Endspielfragen.

Während es am Partieanfang und in der Mittelspielphase oft mehrere gleich starke Fortsetzungen gibt, liegen Gewinn, Remis und Verlust im Endspiel knapper beisammen. Deshalb ist in vielen Fällen sehr genaues Spiel erforderlich.

Gute Endspielkenntnisse können Ihnen vielfach auch bei der Wahl des richtigen Plans schon in der Eröffnung und im Mittelspiel helfen. Kennen Sie Stellungen und Verfahren, an denen Sie sich orientieren können, fällt Ihnen auch die Vorteilsverwertung und die Abwicklung ins Endspiel leichter.

Oft ist es schwierig, die Konzentration während der gesamten Partie auf einem gleich hohen Level zu halten. Geht sie verloren, kann ein Fehler kurz vor dem Ziel alles zum Einsturz bringen.

Zudem steigt in der Praxis bei längerer Partiedauer die Fehleranfälligkeit, weshalb selbst gleich- oder sogar schlechter stehende Endspiele noch viele Chancen bieten.

Durch systematisches Endspieltraining entscheidende Stellungen richtig beurteilen und wichtige Verfahren bei reduziertem Material erlernen.

Partievorbereitung: Überraschen, nicht überrascht werden

Nehmen Sie an einem Turnier teil, erfahren Sie in der Regel einige Stunden oder sogar einen ganzen Tag vorher, gegen wen Sie spielen. Dieses Zeitfenster zwischen Auslosung und Partiebeginn ermöglicht es Ihnen, sich gezielt auf Ihr Gegenüber vorzubereiten, aber natürlich auch umgekehrt. Das Wissen verschiedener Details über das gegnerische Spiel ist nicht nur in der Eröffnung, sondern auch im Mittel- und Endspiel hilfreich.

Die gezielte Vorbereitung macht Ihr Spiel gefährlicher.

Haben Sie herausgefunden, was auf Sie zukommen könnte, gilt es ein Konzept zu finden, wie Sie am besten darauf reagieren.

Wie lange eine Vorbereitung dauern soll, hängt von vielen verschiedenen Umständen ab. Jedenfalls nicht zu empfehlen ist, sich am Spieltag ewig lange vorzubereiten, und so schon müde zur Partie anzutreten. In der Praxis passiert das gar nicht so selten, besonders wenn man immer wieder noch eine Variante findet, von der man glaubt, dass sie vielleicht aufs Brett kommen könnte.

Was Sie für eine ideale Partievorbereitung brauchen und warum die Frage, was die anderen über Sie wissen, dabei so wichtig ist.

Zeitnottraining sollte besser Zeitnotvermeidungstraining heißen

Zeitnot im Schach ist ein ungeheurer Nachteil, der gar nicht ernst genug genommen werden kann. Ständige Zeitnot beeinträchtigt Ihre Spielstärke ganz erheblich.

Riesenschreck oder nichts Ungewöhnliches? Objektiv gesehen ist die Fehleranfälligkeit in Zeitnot riesig.

Wiewohl Sie natürlich auch das Spielen in Zeitnot trainieren können, ist der Begriff Zeitnottraining eigentlich nicht ganz zutreffend. In erster Linie sollte es nämlich darum gehen, gar nicht in Zeitnot zu geraten. Deshalb sollte es eigentlich Zeitnot-Vermeidungs-Training heißen.

Die erste Schritt zur Lösung chronischer Zeitnotprobleme ist die Ursachenforschung. Gründe für Zeitnot gibt es viele. Die können schachlicher Natur sein, wie etwa mangelnde Eröffnungskenntnisse oder fehlende Spielpraxis, aber auch mentaler Natur, wie etwa Zweifel an der eigenen Urteilsfähigkeit oder Mangel an Entscheidungs­freudigkeit.

Schachliche und mentale Gründe für Zeitnot. Die genaue Ursachenforschung ist der Schlüssel zur Lösung der Zeitnotproblematik.

Turniervorbereitung: Die richtige Turnierauswahl treffen

Wenn Sie sich auf ein Turnier vorbereiten, beginnen Sie mit der Zielsetzung. Seien Sie ambitioniert, aber auch realistisch.

Versuchen Sie bei Ihrer Vorbereitung, Ihre aktuellen Stärken und Schwächen im schachlichen und mentalen Bereich zu erkennen. Trainieren Sie gezielt, um diese Schwächen zu verbessern. Beispielsweise könnte es sein, dass Sie bei Turnierstart sehr optimistisch sind, eine unglückliche Verlustpartie Sie aber leicht völlig aus der Bahn wirft. Überlegen Sie sich schon zu Hause, wie Sie mit möglicherweise auftretenden schwierigen Situationen während des Turniers umgehen könnten.

Wenn Sie überlegen, an einem Turnier teilzunehmen, sammeln Sie alle wichtigen Informationen, die für Ihre Entscheidung relevant sind.

Die ersten Züge kurz nach Sonnenaufgang? Ein genauer Blick auf die Ausschreibung hilft, unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Dazu gehört beispielsweise der Partiebeginn. Für die meisten Menschen macht es einen großen Unterschied, ob es schon am Vornittag losgeht, oder erst am Nachmittag oder Abend.

Die Anreise ist auch immer wieder Thema. Ist der Turnierort nicht weit weg, kommt vielleicht eine tägliche Anreise in Frage. Dabei gilt es vor allem zu berücksichtigen, wie beschwerlich dieser Weg für Sie ist. Haben Sie vor Partiebeginn schon eine mehrstündige Autofahrt in den Knochen, ist das bestimmt kein Vorteil für Sie.

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie vorhaben, bei einem Schachturnier mitzuspielen.

Schach lernen: Es ist nie zu spät, mit dem Schachspielen zu beginnen

Schach zu erlernen, ist eine wunderbare Sache und einfacher, als es auf den ersten Blick aussieht. Die Regeln sind gar nicht so kompliziert, wie oft gesagt wird, und mit ein bisschen Zeit und Geduld stellen sich rasch Fortschritte ein.

"In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach." Aus "The Two Bottles of Relish" von Lord Dunsany.

Schach lernen macht nicht nur Spaß, es steigert auch die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit, zwei Dinge, die in Alltag und Beruf gleichermaßen wichtig sind.

Schach spielen zu erlernen, ist weit weniger schwierig, als oft angenommen wird. Welche Hürden es gibt und wie man sie am besten meistert.

Schach genießen ohne Turnierdruck und Leistungsgedanken

Aufgrund seiner Komplexität, der weltweiten Verbreitung und der mehr als tausendjährigen Geschichte ist die sportliche Komponente nur ein Teil des "Königlichen Spiels".

Wenn Sie sich für Schach interessieren, müssen Sie keinesfalls vorhaben, Turniere zu spielen oder in sportlichem Sinn zu trainieren. Wie Umfragen belegen, spielen viele Menschen, die sich für Schach interessieren, überhaupt nicht wettkampfmäßig.

Dennoch kann Ihnen ein größeres Schachverständnis wirklich Freude bereiten, etwa bei der Beschäftigung mit Meisterwerken. Die Schachgeschichte kennt zahlreiche brillante Partien und außergewöhnliche Studien, bei denen der ästhetische Genuss beim Nachspielen oder Lösen etwas ebenso Besonderes ist, wie das Anhören von Musik oder die Betrachtung eines Kunstwerks.

Es ist auch möglich, sich ganz ohne Stress mit Schach zu beschäftigen, einfach aus Freude an der Sache.

Auch könnte lockeres Training für Sie interessant sein, wenn Sie Partien online verfolgen oder in Zeitungen nachspielen oder in Ihrem Freundeskreis Schach gespielt wird.

Einige Beispiele für die kulturelle Verbreitung von Schach und die entscheidenden Züge der meistkommentierten Partie der Welt.

Häufig gestellte Fragen zu Schachtraining

Ich möchte nicht wirklich trainieren. Haben Sie nicht ein paar Schachtipps, wo ich sofort besser spiele?

Zaubern kann ich nicht, aber ich habe einen schachlichen Erste-Hilfe-Koffer, der einige Grundregeln und Ratschläge zum Spielaufbau enthält.

Der schachliche Erste-Hilfe-Koffer hilft Ihnen, typische Fehler zu vermeiden.

Schachtipps zum Spielaufbau und zur Vermeidung einfacher Fehler.

Bin ich schon zu alt?

Niemals!

Ein wichtiger Teil individuell konzipierten Trainings ist altersgerechtes Training. Möglicherweise liegt der sportliche Höhepunkt ja noch vor Ihnen.

Abgesehen davon verbessert die Beschäftigung mit Schach Ihre Konzentration und Wahrnehmung, was auch im täglichen Leben kein Nachteil ist.

Was hat es mit Blitz- und Schnellschach im Internet auf sich?

Blitzen und Schnellschach im Internet liegen voll im Trend. Im Vergleich zum Turnierschach entwickelt sich das Spiel aufgrund der geringeren Bedenkzeit aber doch oft deutlich anders.

Beim Spielen im Internet entstehen rasch Hunderte oder sogar Tausende von Partien. Dabei den Überblick zu behalten ist gar nicht so einfach.

Vor allem die Verteidigung mit wenig Bedenkzeit ist wesentlich schwieriger. Auch kommen bestimmte Fehler gehäufter vor.

Dauert es lange, bis man stärker wird?

Geduld ist eine wichtige Tugend beim Schach. Der Trainingsfortschritt ist von vielen verschiedenen Parametern abhängig, wie beispielsweise der Trainingsintensität oder der bereits erreichten Spielstärke. Eine gewisse Rolle spielt auch, ob und auf welche Weise das persönliches Leistungsmaximum bereits ausgereizt wurde.

Im allgemeinen tritt nach Trainingsbeginn das Gefühl, jetzt besser zu spielen, rasch ein. Der Weg hin von besserem Spiel zu tatsächlich mehr Rating-Punkten ist aber komplex.

Ich habe wenig Zeit für Schachtraining. Kann ich trotzdem besser werden?

Ja. Aber vor allem die Zeit, die Sie aufbringen können, um selbst zu trainieren, ist schon ein sehr wichtiger Faktor.

Manchmal gelingt es, im Alltag bisher ungenutzte Zeit für Schachtraining zu verwenden, beispielsweise am Weg zur Arbeit.

Bringt es mir etwas, wenn ich Schachkurse belegen möchte?

Nichts spricht dagegen, wenn Sie einen Schachkurs besuchen wollen. Individuell konzipiertes Training bietet allerdings viele Vorteile gegenüber dem Training in einer Gruppe.

Bevor Sie sich für einen Schachkurs anmelden, sollten Sie genau wissen, was Sie erwartet.

Woran Sie empfehlenswerte Schachkurse erkennen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich für einen Schachkurs anmelden.

Was kann ich alles trainieren?

Es gibt (fast) nichts, was man nicht trainieren kann. Besonders wichtig sind die Trainingsthemen taktische Motiverkennung, Rechenfertigkeit und Vorstellungsvermögen.

Man kann auch nur einzelne Teilbereiche trainieren, etwa um Schwächen auf bestimmten Gebieten zu verbessern. Wenn Sie beispielsweise Schwierigkeiten bei der technischen Vorteilsverwertung im Endspiel haben, bieten sich ganz gezielte Übungen mit Ausspielstellungen an

Ist der mentale Bereich im Schach wichtig?

Ja. Kampfkraft, Selbstvertrauen, Siegeswille, die richtige Zeiteinteilung, aber auch emotionale Kompetenz spielen eine wichtige Rolle.

Dazu gehört beispielsweise zu erkennen, ob Sie selbst oder Ihr Gegenüber aufgrund einer Überraschung im Partieverlauf gefühlsmäßig betroffen sind, und darauf adäquat zu reagieren vermögen.

Ich bin mit meinem Spiel nicht zufrieden und würde gerne meine Eröffnungen wechseln. Ist das sinnvoll?

Das kann ich nur nach genauer Einzelfallprüfung beurteilen.

Natürlich kann es sein, dass einzelne Ihrer Eröffnungen Ihrem Spielstil so gar nicht entgegenkommen. Viel häufiger ist aber, dass Probleme im Spiel zu Unrecht einfach auf die Eröffnung geschoben werden. Ein grundsätzlicher Repertoire-Wechsel hilft hier kaum, ist aber ein riesiger Aufwand, der viel Zeit kostet, die anders wesentlich besser verwendet werden könnte.

Ein kompletter Wechsel des Repertoires ist äußerst aufwendig und sollte nur mit wirklich gutem Grund erfolgen.

Eine andere Sache ist, wenn Sie aus Gründen der Abwechslung oder zur Verbesserung Ihres Spielverständnisses Ihr Repertoire verändern wollen.

Kann ich Eröffnung, Endspiel oder Strategie genau so trainieren wie Taktik?

Verschiedene schachliche Teilbereiche unterscheiden sich in der Art, wie man sie trainiert, doch erheblich. Details dazu finden Sie unter den Links zu den jeweiligen speziellen Trainingsthemen.

Ich komme nie ins Endspiel. Bringt mir Endspieltraining dann überhaupt etwas?

Nie ins Endspiel zu kommen, ist kein Vorteil. Überscharfes Spiel wäre nur ein möglicher Grund.

Trotzdem wird Endspieltraining Ihnen in Ihrer spielerischen Entwicklung weiterhelfen. Sie verbessern dadurch grundsätzlich Ihr Spielverständnis. Das Training sollte aber auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt und vor allem wohl dosiert sein.

Welche Vor- und Nachteile hat es, Schachseminare zu besuchen?

Die Vor- und Nachteile ergeben sich durch das Training in einer größeren Gruppe.

Schachseminare unter der Lupe. Vor- und Nachteile des Schachtrainings in einer größeren Gruppe.

Ich bin unglücklich, weil ich immer gegen den Computer verliere. Was soll ich machen?

Das verstehe ich gut, aber objektiv gesehen gibt es keinen Grund unglücklich zu sein. Auch die Weltklasse hat in einem Wettkampf keine Chance.

Niemand käme auf die Idee, gegen einen Taschenrechner im Wurzelziehen anzutreten.

Schachprogramme heutzutage spielen nahezu perfekt. Es handelt sich um Maschinen. Stellen Sie das Programm so ein, dass Sie sich wohlfühlen.

Gibt es einen Unterschied zwischen den Begriffen SchachlehrerIn und SchachtrainerIn?

Die Begriffe SchachlehrerIn und SchachtrainerIn werden immer wieder als Synonym verwendet. Im engeren Sinn und überwiegend so verstanden, gilt in Österreich als Schachlehrer oder Schachlehrerin, wer Schach an einer öffentlichen oder privaten Schule unterrichtet.

Die Basisarbeit der Schachlehrer und Schachlehrerinnen an den Schulen legt mit den Grundstein für Schach in der Gesellschaft.

Ihr Engagement ist zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Schach eine positive Einstellung bekommen, und kann deshalb gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Macht das Lösen von Studien Sinn?

Das kommt auf Ihre persönliche Trainingssituation an. Studienlösen trainiert motivtheoretisches Wissen und Vorstellungsvermögen äußerst intensiv und kann auch sehr viel Spaß machen, kostet aber einiges an Zeit und ist besonders anstrengend.

Wie trainieren Profis?

Mit viel Computerunterstützung und vor allem sehr, sehr, sehr intensiv. Das ist im Spitzenbereich heute anders gar nicht möglich.

Ich würde gerne in der nächsten Saison so richtig loslegen, wie geht das?

Was in der einen Sportart das Wintertraining, ist in der anderen Sportart das Sommertraining. Gemeint ist damit aber weniger die Jahreszeit, als ein wichtiges Prinzip. Der Grundstein für Erfolge bei kommenden Turnieren und Mannschaftsbewerben kann (und sollte) lange vor Wettkampfbeginn gelegt werden.

Besonders wichtig dabei ist herauszufinden, was bisher bzw. in der vergangenen Saison gelungen ist und was nicht.

Im Sommer gleichermaßen zu empfehlen: Eis und Training

Grundlage dafür ist ein objektiver und im Idealfall fachkundiger Blick auf die eigenen Partien.

Wird das Corona-Virus den Schachbetrieb dauerhaft verändern?

Erfahrene Propheten warten die Zukunft lieber ab, denn Sie wissen, dass sich diese nur schwer vorhersagen lässt.

Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt weit aus dem Fenster lehne: Das vermute ich stark.

Der Trend hin zum Spielen im Internet wird sich wohl weiter und vor allem rascher verstärken, nicht zuletzt aufgrund der allgemein zunehmenden Digitalisierung.

Der reguläre Meisterschaftsbetrieb während des Jahres könnte so auf längere Sicht ziemlich unter Druck geraten, insbesondere wenn zunehmend weniger Menschen bereit wären, für eine einzelne Turnierpartie lange Anfahrtswege in Kauf zu nehmen. Open-Turnierveranstalter haben hier vermutlich weniger zu befürchten, denn Schach mit Urlaub zu kombinieren, wird auch weiterhin attraktiv bleiben.

Was bedeutet der große Hype um die Netflix Serie The Queen’s Gambit?

Schach ist in aller Munde. Damit verbunden steigt natürlich allgemein das Interesse, mehr über Schach zu erfahren oder vielleicht sogar selbst einmal zu spielen.

Ich würde mir wünschen, dass der Film auch dazu beiträgt, dass sich in Zukunft mehr Frauen und Mädchen für Schach interessieren.

Etwas ganz Besonderes zum Geburtstag: Schachtraining als Geschenk

Es ist manchmal gar nicht so leicht, etwas Originelles zu finden. Und auch wenn Sie jetzt vielleicht überrascht sein werden, Schachtraining kann man verschenken.

Jemandem eine Freude machen: Schachtraining schenken.

Zum Geburtstag beispielsweise, aber natürlich auch zu jedem anderen besonderen Anlass. Schachtraining ist ein außergewöhnliches und sehr persönliches Geschenk.