Individuell konzipiertes Online-Schachtraining für Spieler und Spielerinnen jeden Alters und aller Spielstärken mit dem ehemaligen österreichischen Bundestrainer Egon Brestian.

SCHACHTRAINING BRESTIAN

Trainer-Biographie   Sportliche Erfolge   Public-Events
Als Bundestrainer bei der Olympiade in Dresden (2008): Die Frauen mit dem besten Ergebnis seit zwanzig Jahren.
Als Sekundant von Eva Moser bei der Frauenweltmeisterschaft in Naltschik (2008).
Olympiade in Elista (1998): Auf Brett 1 gegen den russischen Großmeister Sergei Rublevsky.
Blitzpartie gegen Anatoly Karpov anlässlich einer Exhibition in Wien (1993).
Moderation einer Benefizgala mit Garry Kasparov im Großen Festsaal des Wiener Rathauses (1995).
Simultanspiel bei den Eurovisionsspielen der europäischen Fernsehanstalten in Schladming (1996).

Erfolgreich trainieren durch individuell konzipiertes Online Schachtraining

"... ich würde gerne besser spielen, komme aber nicht so recht weiter"

Im Internet blitzen, in Schachzeitungen blättern oder Live-Übertragungen von Partien verfolgen kann sehr vergnüglich sein. Die Erwartung, dadurch auch spielerisch stärker zu werden, erfüllt sich aber leider häufig nicht oder nicht im erhofften Ausmaß.

Der Grund dafür: sich mit Schach beschäftigen und Schach trainieren sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Schachtraining ist sehr komplex, weil viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.

Was aber ist wichtig, damit eine wirklich nachhaltige Steigerung der eigenen Spielstärke gelingen kann?

Systematisches Training

Was in anderen Sportarten ganz selbstverständlich ist, wird im Schach oft vernachlässigt: die Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit durch systematisches Training.

Wie in jeder anderen Sportart auch: Ohne Training ist es nicht möglich, das persönliche Leistungsmaximum zu erreichen.

Ziel dabei ist, Stellungsprobleme in allen Partiephasen zu verstehen und lösen zu können.

Eine erfolgreiche Verwirklichung dieses Ziels ist eng verknüpft mit der methodischen Arbeit in den Bereichen Taktik, Strategie, Eröffnung und Endspiel.

Qualifiziertes Training

Qualifiziertes Training bedeutet, einen konkreten Trainingsinhalt nach dem Training besser zu verstehen als vorher.

Wenn Sie sich nach dem Training fragen, was Sie heute eigentlich dazugelernt haben, ist etwas schief gelaufen.

Abwechslungsreichtum ist ein Markenzeichen für qualitativ hochwertiges Training.

Aus der Lernforschung wissen wir: Nichts ist für das Gehirn schlimmer als Langeweile.

Individuell konzipiertes Training

Individuell konzipiertes Training bietet ideale Voraussetzungen um sich zu verbessern, denn es ermöglicht, auf verschiedene Spielstärken, besondere Begabungen, spezifische Denkmuster und persönliche Vorlieben ganz gezielt einzugehen.

So ist es möglich, durch Analyse der eigenen Stärken und Schwächen maßgeschneidert zu trainieren.

Individuell konzipiertes Training ermöglicht bessere Leistungen. Im Fitnessstudio hat sich diese Erkenntnis schon längst durchgesetzt.

Altersgerechtes Training ist ebenfalls ein wichtiger Teil individuell konzipierten Trainings.

Zeitmanagement: Trainingszeit optimal nutzen

Besonders wenn Sie vorhaben, in sportlichem Sinn zu trainieren oder schon wettkampfmäßig spielen, sollten Sie Ihre Trainingszeit bestmöglich nutzen. Ein einfacher Trainingsplan kann Ihnen dabei helfen.

Auch gilt es herauszufinden, wie viel Zeit für welchen schachlichen Teilbereich zu verwenden, für Sie sinnvoll ist.

Zeit ist äußerst kostbar und sollte keinesfalls verschwendet werden, weder in der Partie noch beim Training.

Dass Ihre Trainingsintensität aus beruflichen oder familiären Gründen manchmal größeren Schwankungen unterliegen kann, ist nichts Ungewöhnliches und kein Problem.

Online-Schachtraining spart wertvolle Trainingszeit

Weil sich mit Online-Training die vorhandene Trainingszeit viel besser und intensiver nutzen lässt, hat es sich als die mit Abstand wirkungsvollste Trainingsform etabliert.

Darüberhinaus gibt es aber auch noch eine Reihe anderer Vorteile gegenüber klassischem Vor-Ort-Schachtraining, etwa dass alle Ihre Trainingsbeispiele und Partieanalysen immer in Echtzeit verfügbar sind.

Online-Schachtraining macht's möglich.
Trainieren von überall, zu jeder Zeit, bequem und effizient.

Wenn Sie nicht in einer Großstadt leben, war Schachtraining bisher vielleicht überhaupt keine Option für Sie. Dank moderner Technik sind Entfernungen unerheblich geworden.

Schach online zu trainieren, ist mittlerweile völlig unkompliziert.

Wie Schachtraining online genau funktioniert und was Sie dafür brauchen.

Vor allem wichtige Sachen trainieren

Ich spiele seit über 40 Jahren Turnierschach und musste noch nie mit Läufer, Springer und König gegen König mattsetzen.

Das Mattsetzen mit Läufer und Springer zu erlernen und im Falle des Falles auch praktisch umsetzen zu können, ist sehr aufwendig.

Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Verfolgen Sie eine klare Linie. Vermeiden Sie, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen.

Fazit

Neue Impulse für ihr Training

Selbststudium bildet die Grundlage, um spielstärkemäßig zuzulegen. Meine langjährige Erfahrung kann aber hilfreich sein, wenn es gelingen soll, Ihr Schachtraining in die richtigen Bahnen zu lenken.

Qualitativ hochwertiges Schachtraining seit mehr als 25 Jahren.

Schon eine einzige Trainingsstunde im Monat kann einiges bewirken.

Wenn Sie Ihr Spiel verbessern möchten und herausfinden wollen, ob eine Zusammenarbeit mit mir Ihnen dabei vielleicht helfen könnte, schreiben Sie einfach ein paar Zeilen an:

brestian@schachtraining.at

Ich freue mich auf Ihre Fragen.

Trainingstipps

Auch wenn Training mit mir für Sie kein Thema ist und Sie "nur" auf der Suche nach interessanten Trainings-Tipps sind, sind Sie auf meiner Website goldrichtig, denn davon habe ich jede Menge für Sie.

Sich Gedanken über Schachtraining zu machen, ist viel Erfolg versprechender, als einfach drauflos zu trainieren.

Im weiteren Verlauf finden Sie einen Überblick über für Sie möglicherweise interessante Trainingsthemen. Außerdem beantworte ich Fragen, die mir als Schachtrainer oft gestellt werden.

Insgesamt sind viele Tipps zu Schachtraining ganz allgemein dabei, manchmal mit weiterführenden Links, die meine Antworten vertiefen und zusätzlich praktische Trainingsbeispiele enthalten.

Schachtraining in der Praxis

Der wichtigste Trainingstipp

Anders als positionelle Ungenauigkeiten können taktische Fehler den sofortigen Partieverlust nach sich ziehen, denn auch das beste Spielverständnis hilft nichts, wenn man auf einen Trick hereinfällt oder etwas übersieht.

Regelmäßig Taktik zu trainieren, ist deshalb der wichtigste Trainingstipp im Schach überhaupt.

Taktik als zentrales Element des Schachtrainings

Im taktischen Bereich lauert die Gefahr auf Schritt und Tritt. Jeder Zug kann sofort über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Taktik begegnet uns immer und überall, nicht nur bei scharfem Spiel. Sehen wir uns ein Beispiel an:

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining.
    Beispiel 1

    Vieles spricht für remis:
    Das materielle Gleichgewicht, die ähnliche Aktivität der weißen und schwarzen Figuren, die symmetrische Bauernstruktur und nicht zuletzt die ungleichfarbigen Läufer.

    Ist die Stellung tatsächlich völlig ausgeglichen oder kann Weiß mit einer gezielten Kombination den ganzen Punkt holen?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining.








    Nach 1.a3 oder 1.La5 oder auch einigen anderen Zügen ist die Stellung völlig ausgeglichen.

    Das verführerische 1.Txc6 hingegen scheitert an 1. ... Df6. Wegen der schwachen Grundreihe darf Weiß auf f6 weder mit der Dame noch mit dem Turm zurückschlagen. Nach 2.a3 oder 2.Lf4 gewinnt Schwarz mit 2. ... Dxc6 die Qualität.

Trainingserfahrung kommt ins Spiel

Beispiel 1 war motivtheoretisch sehr anspruchsvoll. Wer 1.Txc6 nicht gesehen hat und deshalb richtig lag, hatte ein bisschen Glück. Hier ein weiteres Beispiel:

  • Weiß am Zug
    Schachdiagramm für Schachtraining.
    Beispiel 2

    Trotz heterogener Rochaden spricht erneut einiges für eine Punkteteilung. Allerdings ermöglicht das Zusammenspiel von Dame und Läufer diesmal einen gefährlichen Angriff auf den nur durch den König gedeckten Punkt a2.

    Wie soll Weiß auf diese Bedrohung reagieren?

  • Lösung
    Schachdiagramm für Schachtraining.








    Mit 1.Sxe6 oder 1.b3 mit vollkommen ausgeglichenem Spiel.

    Nicht zu empfehlen wäre das Turmopfer 1.Th8+ Kxh8 2.Dh1+ mit der Idee auf h7 matt zu setzen. Nach dem überraschenden 2. ... Lh3 3.Dxh3+ Dh6 kann Schwarz den Mattangriff abwehren und verbleibt mit einer Mehrqualität.

Schlussfolgerungen für Ihr eigenes Schachtraining

Die Aufgaben in beiden Diagrammen sind ziemlich schwierig. Sie werden nicht oft gelöst.

Das erste Turmopfer, 1.Txc6 (Zerstörung der Königsstellung), wird ebenso wie das zweite, 1.Th8+ (Hineinziehung), viel häufiger gefunden als die Züge 1. ... Df6 (Doppelangriff) und 1. ... Lh3 (Räumung).

Das zeigt, dass die ersten beiden Motive wesentlich geläufiger sind als die letzten beiden. Ob Sie ein Beispiel als leicht oder schwierig empfinden, hängt - nicht nur, aber sehr - davon ab, ob Sie mit dem entsprechenden Motiv vertraut sind oder nicht.

Ich würde die Züge 1.Txc6 und 1.Th8+ aus motivtheoretischer Sicht auch nicht als falsch bezeichnen, sondern als unzutreffend.

Minimale Stellungsveränderungen, wie etwa wBauer auf a3 statt auf a2 im ersten und zusätzlicher sBauer auf g4 im zweiten Diagramm, und schon wäre der jeweilige Turmzug gewinnbringend.

Wer 1.Txc6 gespielt hat, und beim zweiten Beispiel deshalb richtig lag, weil er nach dem Studium der Lösung des ersten Beispiels diesmal auf eine Überraschung vorbereitet war, kann bereits auf eine erste positive Trainingserfahrung zurückblicken.

Beide Beispiele zeigen einen konkreten Zusammenhang zwischen Spielstärke und motivtheoretischem Wissen.

Beim Training sollten Sie darauf achten, dieses Wissen Schritt für Schritt mit Beispielen, die Ihrer eigenen Spielstärke angepasst sind, zu erweitern.

Warum gerade Taktik beim Schachtraining so wichtig ist

Weil Taktik uns während des Spiels ständig begleitet.

Schon nach den drei Eröffnungszügen 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 bedroht der Lc4 den nur durch den König gedeckten Punkt f7, während die Springer auf f3 und f6 die Zentrumsbauern e4 und e5 im Visier haben.

Schwarz muss auch mit dem Zug 4.Sg5 rechnen, wonach die taktischen Komplikationen rasch einen ersten Höhepunkt erreichen würden. Daran ist gut zu erkennen, welche Bedeutung Taktik bereits unmittelbar nach Spielbeginn hat.

Taktik wird Teil des Spiels, sobald Figuren aufeinander Wirkung ausüben, und bleibt es während der ganzen Partie, solange Matt theoretisch noch möglich ist.

Ein einziger Fehler kann entscheidend sein

Es gibt Sportarten, bei denen lange Konzentration gefordert ist. Ein Match im Tennis etwa kann mehrere Stunden dauern, aber ein einzelner Fehler hat insgesamt nur geringes Gewicht.

Dann gibt es Sportarten, bei denen ein einzelner Fehler großes Gewicht hat, beim Schifahren zum Beispiel, weshalb extreme Konzentration erforderlich ist, allerdings nur für kurze Zeit.

Auf Schach trifft beides zu. Partien können lange dauern und jeder, vor allem taktische Fehler, kann sofort entscheidend sein.

Gezieltes Taktiktraining

Das Wichtigste: trainieren Sie regelmäßig in nicht allzu langen Abständen.

Taktik zu trainieren, hilft Ihnen in allen Partieabschnitten.

Natürlich ist es am günstigsten, wenn Sie stets gut ausgeschlafen mit Ihrem Training beginnen und ausreichend Zeit und keinen Stress haben.

Im täglichen Leben sieht die Praxis oft anders aus. Dennoch lässt sich gerade Taktiktraining im Alltag recht günstig unterbringen.

Wie Sie mit Taktiktraining ganz gezielt Ihre motivtheoretischen Kenntnisse, Ihre Rechenfertigkeit und Ihr Vorstellungsvermögen verbessern.

Tipps für optimales Schachtraining

Wenn Sie Schach trainieren wollen, könnten diese Trainingsthemen für Sie interessant sein

Motivtheorie und Rechenfertigkeit

Mit jedem Zug verändert sich die Stellung. Manche Stellungsprobleme lösen sich dadurch auf, andere bleiben, neue kommen hinzu.

Eine der großen Herausforderungen beim Schach ist das ständige Meistern dieser rasch wechselnden und für einen selbst meist neuen Situationen.

Damit Ihnen das in den eigenen Partien bestmöglich gelingt, sind zwei Themen von zentraler Bedeutung.

Unscharfe Stellungsbilder bei zunehmender Variantentiefe? Vorstellungsvermögen ist einer der leistungsbestimmen­den Faktoren im Schach.

Zum einen die Kenntnis möglichst vieler taktischer und strategischer Motive und zum anderen die Fähigkeit der korrekten Vorausberechnung der sich durch diese Motive ergebenden Varianten.

Drei wichtige methodische Tipps, wie Sie Motive erlernen und dadurch Erfolg versprechend Schach trainieren können.

Schachtraining mit PC

Die Zeit, in der Schachcomputer aufgrund mangelnder Spielstärke belächelt wurden, ist längst vorbei. Durch die Bewertung von Abermillionen von Stellungen pro Sekunde ist die Maschine dem Menschen mittlerweile haushoch überlegen.

Weltweit angelegte Datenbanksammlungen enthalten mehrere Millionen Partien. Dazu kommen wissenschaftliche Forschungsprogramme, die mit nur mehr wenigen Figuren am Brett sogar fehlerlos spielen.

PCs spielen heute um Lichtjahre besser als der Mensch, mit bis zu sieben Steinen auf dem Brett sogar perfekt.

Diese Entwicklung hat sowohl Spiel als auch Training nicht nur im Spitzenbereich enorm verändert. Auch das Niveau insgesamt ist stark gestiegen.

Die Fülle des vorhandenen Wissens erschwert eine vernünftige Auswahl des Trainingsmaterials und der Trainingsinhalte enorm.

Welche Vorteile Ihnen Ihr PC oder Notebook beim Schachtraining bietet und was es mit einem Matt in 549 Zügen auf sich hat.

Zeitnottraining

Zeitnot im Schach ist ein ungeheurer Nachteil, der gar nicht ernst genug genommen werden kann. Ständige Zeitnot beeinträchtigt Ihre Spielstärke ganz erheblich.

Riesenschreck oder nichts Ungewöhnliches? Objektiv gesehen ist die Fehleranfälligkeit in Zeitnot riesig.

Wiewohl Sie natürlich auch das Spielen in Zeitnot trainieren können, ist der Begriff Zeitnottraining eigentlich nicht ganz zutreffend.

In erster Linie sollte es nämlich darum gehen, gar nicht in Zeitnot zu geraten. Deshalb sollte es eigentlich Zeitnot-Vermeidungs-Training heißen.

Schachliche und mentale Gründe für Zeitnot. Die genaue Ursachenforschung ist der Schlüssel zur Lösung der Zeitnotproblematik.

Partienanalyse

Die genaue Analyse Ihrer eigenen Partien ist ein äußerst wichtiger Teil des Schachtrainings insgesamt.

Auf gar keinen Fall sollten Sie immer wieder die gleichen Fehler machen.

Um zu vermeiden, dass sich ähnliche Fehler ständig wiederholen, ist die analytische Arbeit an Ihren eigenen Partien unumgänglich.

Dabei gilt es nicht nur herauszufinden, an welchen Stellen Sie besser spielen hätten können. Diese Computeranalysen sind zwar sehr wichtig, aber dennoch nur eine einzelne Komponente bei der richtigen Einschätzung Ihrer Partien.

Was eine sorgfältige Partienanalyse beinhaltet und warum Computeranalysen bei der Gesamtbetrachtung Ihrer Partien nur ein Teil des Ganzen sind.

Eröffnungstraining

Die Eröffnung beginnt mit dem ersten Zug und endet nach der Entwicklung der Figuren. Im Idealfall können diese einleitenden Züge der Partie eine gewisse Richtung geben und ermöglichen dadurch, eigene Vorlieben und Stärken auszuspielen.

Um auch wirklich chancenreich in die Partie zu starten, sollten Sie nicht nur herausfinden, welche Eröffnungen zu Ihnen passen, sondern sich auch mit den daraus ergebenden Stellungsbildern vertraut machen.

Welche Stellungsbilder ergeben sich aus welchen Eröffnungen? Informationen darüber können heute blitzschnell abgerufen werden.

Ebenfalls essentiell ist eine Balance zwischen konkretem Variantenwissen und Verständnis, abhängig von der jeweiligen Eröffnung.

Erfolg versprechendes Eröffnungstraining sieht die ersten Züge als richtungsgebende Bausteine im Gesamtkonzept einer Schachpartie.

Strategietraining

Strategisches Spiel betrifft überwiegend die mittel- und langfristige Planung einer Schachpartie und ist eine wichtige Grundlage Ihres Spiels.

Ausgangspunkt für die Entwicklung strategischer Pläne ist die richtige Stellungsbeurteilung. Dafür gibt es eine Reihe allgemein anerkannter Kriterien, an denen Sie sich orientieren können.

Ein ebenfalls wichtiger Teil strategischer Motivtheorie sind Bauernstrukturen.

Wann ist der "isolierte Bauer" ein Vorteil, wann ein Nachteil? Strategische Motivtheorie können Sie ebenso erlernen wie taktische.

Weil Bauern sich nur langsam bewegen und - wenn überhaupt - nur vorwärts ziehen können, sind ungünstige Bauernstrukturen oft kaum mehr zu korrigieren.

Bessere Stellungsbeurteilung durch zielgerichtetes Strategietraining. Wie Sie beim Trainieren von Strategie am besten vorgehen.

Endspieltraining

Wenn nur mehr wenige Figuren am Brett sind, beginnt das Endspiel. Es unterscheidet sich grundsätzlich von den beiden vorhergehenden Partieabschnitten Eröffnung und Mittelspiel.

Matt ist kaum mehr möglich, andere Ziele, wie etwa die Schaffung und Verwertung eines Freibauern, rücken in den Vordergrund.

Gute Endspielkenntnisse können Ihnen vielfach auch bei der Wahl des richtigen Plans schon in der Eröffnung und im Mittelspiel helfen.

Kennen Sie Stellungen und Verfahren, an denen Sie sich orientieren können, fällt Ihnen auch die Vorteilsverwertung und die Abwicklung ins Endspiel leichter.

Die zwei "W": Welches Wissen und welche Werkzeuge sind zur Lösung von Endspielfragen für Sie wichtig?

Zudem steigt in der Praxis bei längerer Partiedauer die Fehleranfälligkeit, weshalb selbst gleich- oder sogar schlechter stehende Endspiele noch viele Chancen bieten.

Lösen Sie auch schwierige Endspielprobleme, indem Sie durch systematisches Endspieltraining wichtige Stellungen und Verfahren erlernen.

Partievorbereitung

Nehmen Sie an einem Turnier teil, erfahren Sie in der Regel einige Stunden oder sogar einen ganzen Tag vorher, gegen wen Sie spielen.

Dieses Zeitfenster zwischen Auslosung und Partiebeginn ermöglicht es Ihnen, sich gezielt auf Ihr Gegenüber vorzubereiten.

Die gezielte Vorbereitung macht Ihr Spiel gefährlicher.

Haben Sie herausgefunden, was auf Sie zukommen könnte, gilt es ein Konzept zu finden, wie Sie am besten darauf reagieren.

Was Sie für eine ideale Partievorbereitung brauchen und warum die Frage, was die anderen über Sie wissen, dabei so wichtig ist.

Turniervorbereitung

Wenn Sie sich auf ein Turnier vorbereiten, beginnen Sie mit der Zielsetzung. Seien Sie ambitioniert, aber auch realistisch.

Versuchen Sie bei Ihrer Vorbereitung, Ihre aktuellen Stärken und Schwächen im schachlichen und mentalen Bereich zu erkennen. Trainieren Sie gezielt, um diese Schwächen zu verbessern.

Wenn Sie überlegen, an einem Turnier teilzunehmen, sammeln Sie alle wichtigen Informationen, die für Ihre Entscheidung relevant sind.

Die ersten Züge kurz nach Sonnenaufgang? Ein genauer Blick auf die Ausschreibung hilft, unliebsame Über­raschungen zu vermeiden.

Dazu gehört beispielsweise der Partiebeginn. Für die meisten Menschen macht es einen großen Unterschied, ob es schon um 8:00 in der Früh losgeht oder erst am Abend.

Worauf Sie noch achten sollten, wenn Sie vorhaben, bei einem Schachturnier mitzuspielen.

Schach lernen

Schach zu erlernen, ist eine wunderbare Sache und einfacher, als es auf den ersten Blick aussieht.

Die Regeln sind gar nicht so kompliziert, wie oft gesagt wird, und mit ein bisschen Zeit und Geduld stellen sich rasch Fortschritte ein.

Es ist jedenfalls nie zu spät, mit dem Schachspielen zu beginnen.

"In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach." Aus "The Two Bottles of Relish" von Lord Dunsany.

Schach lernen ist eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit für das Gehirn.

Durch das Vorausdenken und Merken von Stellungen werden verschiedene Hirnareale trainiert. Dieses Training schützt das Gehirn vor Abbauerscheinungen.

Schach zu erlernen, steigert aber auch die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit, zwei Dinge, die in Alltag und Beruf gleichermaßen wichtig sind.

Schach spielen zu erlernen, ist weit weniger schwierig, als oft angenommen wird. Welche Hürden es gibt und wie man sie am besten meistert.

Schachtraining ohne Leistungsgedanken

Aufgrund seiner Komplexität, der weltweiten Verbreitung und der mehr als tausendjährigen Geschichte ist die sportliche Komponente nur ein Teil des "Königlichen Spiels".

Wenn Sie sich für Schach interessieren, müssen Sie keinesfalls vorhaben, Turniere zu spielen oder in sportlichem Sinn zu trainieren.

Wie Umfragen belegen, sind Sie dabei in guter Gesellschaft, denn viele Menschen, die sich für Schach interessieren, spielen nicht wettkampfmäßig.

Dennoch kann Ihnen ein besseres Schachverständnis viel Freude machen. Beispielsweise kennt die Schachgeschichte zahlreiche Meisterwerke, deren ästhetischer Genuss beim Nachspielen ähnlich der Betrachtung eines Kunstwerks ist. Manche dieser berühmten, oft historischen Kleinode tragen sogar eigene Namen, wie "Die Unsterbliche".

Es ist durchaus möglich, sich auch ganz ohne Stress mit Schach zu beschäftigen.

Besondere Partien aus aktuellen Turnieren werden in den Schachspalten einiger Zeitungen veröffentlicht. Darüberhinaus gibt es im Internet täglich Liveübertragungen von internationalen Turnieren. In vielen Fällen werden die Partien sogar kommentiert.

Weitere Beispiele für die kulturelle Verbreitung von Schach und die entscheidenden Züge der meistkommentierten Partie der Welt.

Häufig gestellte Fragen zu Schachtraining

Macht Schachtraining überhaupt Sinn?

Selbstverständlich.

Sicher ist jedenfalls, dass gezieltes Training unerlässlich ist, wenn es darum geht, Ihre eigene Begabung voll zur Geltung bringen zu können.

Zudem verbessert Schachtraining auch ganz allgemein die mentale Leistungsfähigkeit.

Ob Schachtraining mit mir Ihnen helfen könnte, Ihre Ziele zu verwirklichen, kann nur in einem ausführlichen persönlichen Gespräch geklärt werden.

Wozu ein Schachtrainer?

An Schachbüchern, Datenbanken, Videos und nicht zuletzt auch an guten Ratschlägen im Internet herrscht wahrlich kein Mangel.

Aber wie können Sie von diesen umfangreichen Trainingsmöglichkeiten optimal profitieren? Wie können Sie individuell bestmöglich trainieren?

Hier spielt meine langjährige Erfahrung als Schachtrainer eine Rolle.

Ich kann helfen, Ihrem Training die richtige Richtung zu geben und es sinnvoll begleiten.

Welche Vorteile es hat, mit mir als Schachtrainer zu trainieren, aber auch worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich mit Büchern, DVDs und im Internet alleine durchschlagen wollen.

Ich möchte nicht wirklich trainieren. Haben Sie nicht ein paar Schachtipps, wo ich sofort besser spiele?

Zaubern kann ich nicht, aber ich habe einen schachlichen Erste-Hilfe-Koffer, der einige Grundregeln und Ratschläge zum Spielaufbau enthält.

Schachtipps zum Spielaufbau und zur Vermeidung einfacher Fehler.

Worin liegt der Vorteil von individuell konzipiertem Schachtraining?

Jeder Spieler und jede Spielerin hat besondere spezifische Talente und Interessen.

Manche mögen etwa taktische Stellungen lieber als positionelle. Andere wiederum bevorzugen langwierige Endspiele oder ausgefallene Eröffnungsvarianten.

Individuell konzipiertes Schachtraining verfolgt ein Konzept speziell zugeschnittener Trainingsinhalte.

Dabei spielen auch persönliche Dinge eine Rolle, wie etwa das Alter, die vorhandene Freizeit oder die berufliche Belastung.

Wenn ich aber doch lieber Schachkurse belegen möchte?

Nichts spricht dagegen, wenn Sie einen Schachkurs besuchen wollen.

Schachkurse sind Veranstaltungen, die meist regelmäßig, oft wöchentlich oder monatlich über einen längeren Zeitraum hinweg stattfinden.

Selbstverständlich besteht für Sie auch die Möglichkeit, Schachkurse mit individuellem Training zu kombinieren.

Woran Sie empfehlenswerte Schachkurse leicht erkennen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich für einen Schachkurs anmelden.

Welche Vor- und Nachteile hat es, Schachseminare zu besuchen?

Die Vor- und Nachteile ergeben sich durch das Training in einer größeren Gruppe.

Schachseminare unter der Lupe. Vor- und Nachteile des Schachtrainings in einer größeren Gruppe.

Dauert es lange, bis man stärker wird?

Geduld ist eine wichtige Tugend beim Schach.

Der Trainingsfortschritt ist von vielen verschiedenen Parametern abhängig wie beispielsweise der Trainingsintensität oder der bereits erreichten Spielstärke.

Eine gewisse Rolle spielt auch, ob und auf welche Weise das persönliche Leistungsmaximum bereits ausgereizt wurde.

Im allgemeinen tritt nach Trainingsbeginn das subjektive Gefühl, jetzt besser zu spielen oder von Schach mehr zu verstehen, sehr rasch ein. Auch das objektiv messbare Wissen zu verbessern, dauert nicht lange.

Der Weg hin von besserem Spiel zu tatsächlich mehr Rating-Punkten ist aber komplex.

Trainiert am besten, wer sich am meisten schindet?

Ganz und gar nicht.

Nur wer sich die Freude am Training und die Neugier an Neuem bewahrt, wird langfristig erfolgreich sein.

Ich bin mit meinem Spiel nicht zufrieden und würde gerne meine Eröffnungen wechseln. Ist das sinnvoll?

Das kann ich nur nach genauer Einzelfallprüfung beurteilen.

Natürlich kann es sein, dass einzelne Ihrer Eröffnungen Ihrem Spielstil so gar nicht entgegenkommen.

Viel häufiger ist aber, dass Probleme im Spiel zu Unrecht einfach auf die Eröffnung geschoben werden.

Ein grundsätzlicher Repertoire-Wechsel hilft hier kaum, ist aber ein riesiger Aufwand, der viel Zeit kostet, die anders wesentlich besser verwendet werden könnte.

Eine andere Sache ist, wenn Sie aus Gründen der Abwechslung oder zur Verbesserung Ihres Spielverständnisses Ihr Repertoire verändern wollen.

Ist der mentale Bereich im Schach wichtig?

Sehr!

Kampfkraft, Selbstvertrauen, Siegeswille, die richtige Zeiteinteilung, aber auch emotionale Intelligenz spielen eine große Rolle.

Dazu gehört beispielsweise zu erkennen, ob Sie selbst oder Ihr Gegenüber aufgrund einer Überraschung im Partieverlauf gefühlsmäßig betroffen sind und darauf adäquat zu reagieren vermögen.

Ich möchte Schach besser verstehen, aber nicht turniermäßig spielen oder leistungssportmäßig trainieren. Ist das möglich?

Ja natürlich.

Vielen Menschen ist Turnierschach einfach zu stressig oder zu zeitaufwendig.

Beispielsweise kommt lockeres Training auch in Frage, wenn Sie besser spielen möchten, um vielleicht einmal gegen jemand aus Ihrem Freundeskreis eine Chance zu haben.

Oder Sie wollen Partien, die Sie online verfolgen oder in Zeitungen nachspielen, besser verstehen.

Ich habe wenig Zeit für Schachtraining. Kann ich trotzdem besser werden?

Ja, Zeit ist aber schon ein sehr wichtiger Faktor.

Je weniger Zeit vorhanden ist, desto notwendiger ist ein optimales Zeit- und Qualitätsmanagement beim Trainieren.

Bin ich schon zu alt?

Niemals!

Ein wichtiger Teil individuell konzipierten Trainings ist altersgerechtes Training. Möglicherweise liegt der sportliche Höhepunkt ja noch vor Ihnen.

Abgesehen davon verbessert die Beschäftigung mit Schach Ihre Konzentration und Wahrnehmung. Das hilft im täglichen Leben.

Kann ich auch nur einzelne Teilbereiche trainieren?

Ja sicher, besonders um Schwächen auf bestimmten Gebieten zu verbessern.

Wenn Sie beispielsweise Schwierigkeiten bei der technischen Vorteilsverwertung im Endspiel haben, bieten sich ganz gezielte Übungen mit Ausspielstellungen an.

Kann ich Eröffnung, Endspiel oder Strategie genau so trainieren wie Taktik?

Die verschiedenen Teilbereiche unterscheiden sich in der Art, wie man sie trainiert, doch erheblich.

Details dazu finden Sie unter den Links zu den jeweiligen speziellen Trainingsthemen.

Was kann ich alles trainieren?

Es gibt (fast) nichts, was man nicht trainieren kann.

Besonders wichtig sind taktische und strategische Motiverkennung sowie Rechenfertigkeit und Vorstellungsvermögen.

Macht das Lösen von Studien Sinn?

Das kommt auf Ihre persönliche Trainingssituation an. Studienlösen trainiert motivtheoretisches Wissen und Vorstellungsvermögen sehr intensiv, kostet aber auch sehr viel Zeit und ist besonders anstrengend.

Ich komme nie ins Endspiel. Bringt mir Endspieltraining dann überhaupt etwas?

Nie ins Endspiel zu kommen, ist kein Vorteil. Überscharfes Spiel wäre nur ein möglicher Grund.

Trotzdem wird Endspieltraining Ihnen in Ihrer spielerischen Entwicklung weiterhelfen. Sie verbessern dadurch grundsätzlich Ihr Spielverständnis.

Das Training sollte aber auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt und wohl dosiert sein.

Gibt es einen Unterschied zwischen den Begriffen Schachlehrer und Schachtrainer?

Die Begriffe Schachlehrer und Schachtrainer werden immer wieder als Synonym verwendet.

Im engeren Sinn und überwiegend so verstanden, gilt in Österreich als Schachlehrer oder Schachlehrerin, wer Schach an einer Schule unterrichtet.

Die Basisarbeit der Schachlehrer und Schachlehrerinnen an den Schulen legt den Grundstein für Schach in der Gesellschaft.

Ihr Engagement ist zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass junge Menschen zu Schach eine positive Einstellung bekommen, und kann deshalb gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Wie trainieren Profis?

Mit viel Computerunterstützung und vor allem sehr, sehr, sehr intensiv. Das ist im Spitzenbereich heute anders gar nicht möglich.